Sarleinsbach

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Geschichtliches aus Sarleinsbach

Heimatbücher und mehr

Auf diesen Seiten finden Sie die geschichtliche Betrachtung unserer Marktgemeinde und einige sehr interessante Bücher zum Thema.

Mühlviertel - Zwischen Donau und Böhmerwald
Mühlviertel - Zwischen Donau und Böhmerwald

Mühlviertel - Zwischen Donau und Böhmerwald - Der Bezirk Rohrbach

Herausgeber: Regionalverein Donau-Böhmerwald, 2001
Redaktionsteam: WHR Dr. Karl Winkler, Dir. Rudolf Födermayr, Josef Mittermaier, Bgm. Franz Saxinger, Mag. Dr. Fritz Bertlwieser, Franz Weingartmann, Elmar Michael Elbs

Umfang: 720 Seiten
Preis: € 44,00

Gemeinde Atzesberg
Bild: Gemeinde Atzesberg

Gemeinde Atzesberg:
Ameisberggemeinde Atzesberg

Verfasst von Hans Aumüller und Franz Höfler unter Mitarbeit von Josefa Ecker, Fritz Großhaupt, Franz Leitenbauer und Franz Meisinger, 2000

Herausgeber: Gemeinde Atzesberg
Umfang: 204 Seiten
Preis: € 25,00

Wanderkarte Region Donau-Böhmerwald
Wanderkarte Region Donau-Böhmerwald

Wanderkarte der Region Donau-Böhmerwald

mit dem neu markierten Wanderwegenetz.
Preis: € 2,18

 

Sarleinsbach in Bildern, Geschichte und Versen

von Vitus und Josefa Ecker, 1996
Preis: € 20,00

90 Jahre Ameisbergwarte
90 Jahre Ameisbergwarte

Gemeinde Atzesberg:
Ameisberg - 90 Jahre Ameisbergwarte 1902-1992

Verfasst von Vitus und Josefa Ecker, Hans Aumüller, 1992

Herausgeber: Gemeinde Atzesberg
Umfang: 88 Seiten
Preis: € 6,00

Die Zeittafel von Sarleinsbach

ZeitEreignis
um 800Gründung durch den Franken Sarelin als Rastplatz und Versorgungsstätte an der Altstraße von der Donau (Niederranna) zur Moldau.
um 900Missionierung des Siedlungsraumes durch Regensburger Mönche von Missionszellen aus. Zellhäusl und St. Leonhard erinnern daran.
1010erfolgte die Schenkung des Nordwaldes durch König Heinrich II. an das Kloster Niedernburg in Passau. Hauptbesieldungszeit durch hochfreie Adelsgeschlechter (Griesbacher) und ihre Dienstleute (Sarleinsbacher) im Auftrag des Klosters Niedernburg.
1170wird Sarleinsbach erstmals urkundlich genannt, „Manegolt de Sarlinespach“, der seinen Sitz am Kreuzberg/Wart hatte.
1217wird der Bischof von Passau Landesherr im Griesbacher Rodungsgebiet
1240Interregnum
1253König Ottokar von Böhmen besetzt das herrenlose Gebiet. Siboto de Sarlinspach erscheint in einer Urkunde als Siboto de Sprinzensteyn. Er ist als der Burgengründer von Sprinzenstein anzusehen.
1256nach dem Ilzstätter Landtag muß der Bischof von Passau auch in Sarleinsbach persönlich zu Gericht sitzen. Steinfelsen ist die wahrscheinliche Gerichtsstätte.
1280Sarleinsbach wird Pfarre
um 1350Chunrad von Tannberg erbaut für sein Geschlecht die Gruftkapelle (heute Liebfrauenkapelle). Sein Grabstein 1356 ist an der Außenmauer der Kapelle angebracht.
1397Sarleinsbach wird im Tannberg Urbar als „Forum“=Markt bezeichnet.
um 1450wird der Markt und die Kirche Sarleinsbach von den Hussiten zerstört. In der Folge wird die Kirche neu erbaut. Gotisches Langhaus.
1475Ablaßbrief. Ablaß für Förderer des Kirchenbaues.
1533Sarleinsbach erhält die vollen Marktrechte, zu den Handelsrechten die niedere Gerichtsbarkeit. Erster Marktrichter Peter Aschauer.
1557Im Ehaft gibt die Herrschaft den Bürgern eine Marktordnung.
1577wird ein Pranger (Gerichtssäule) vor dem Rathaus aufgestellt, der nach 1720 der Dreifaltigkeitssäule weichen mußte.
1595-1597In der Bauernerhebung werden die Sarleinsbacher: Hollnsteiner, Gstöttner und andere als Rädelsführer genannt.
1600-1700In der wirtschaftlichen Hochblüte (Leinenhandel und viele Handwerksbetriebe) setzt eine große Bautätigkeit ein. Die Fluren Baumgarten, Wart und Winkel werden verbaut.
1617wird das Rathaus errichtet.
nach 1630Durchzüge von feindlichen und kaiserlichen Truppen
1657Marktbrand
1660Streit mit der Herrschaft
1678Pest
1684am Votivbild werden diese Ereignisse als „Drangsale“ bezeichnet
1701-1714und nach 1740 belasten durchziehende Truppen (Erbfolgekriege) die Bürger des Marktes.
1719Marktbrand
um 1720Errichtung der Dreifaltigkeitssäule
1750Kirchenerweiterung durch Anbauten, gestiftet vom Marktrichter Franz Joseph Jetschgo und von den Marktbürgern
1809Französische Besatzung in Sarleinsbach. Die Frau des Marktrichters Alois Jetschgo erwirkt die Schonung des Marktes.
1848-1850Ende der Grundherrschaft, Bildung der politischen Gemeinde Sarleinsbach
1898Zum Kaiserjubiläum werden Kastanienbäume bei der Dreifaltigkeitssäule und Pappeln bei der Ecker-Kapelle gepflanzt.
1900Marktbrand
1914-19181. Weltkrieg, 99 Gefallene
1938Anschluß ans deutsche Reich. Bau der neuen Wasserleitung. Abbruch der Brunnen. Sarleinsbach wird Großgemeinde mit Sprinzenstein und St. Leonhard.
1939-19452. Weltkrieg, 179 Gefallene
1945Amerikanische, dann russische Besatzung
1955„Österreich ist frei“, wirtschaftlicher Aufschwung. Der Hausbrand erhöht sich innerhalb von 50 Jahren auf das Dreifache.