Sarleinsbach

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1. Preis bei der Gesundheitsaktion des Landes "Schau auf di"

Unter der Arbeitskreisleitung von Dr. Bernhard Lang hat die Gesunde Gemeinde Sarleinsbach und Atzesberg im Rahmen des 3-jährigen Projektes „Wir setzen Zeichen! – Prävention in Sarleinsbach“ ein Spielebuch „Alte Spiele neue gelernt“ erstellt. Die Mitarbeiter des Projekts Christina Höretseder, Irene Ehrengruber (Layout), Anna Engleder und Gerti Gierlinger haben mit den Schülern der Volks- und Hauptschule Sarleinsbach bei der älteren Generation die Spieler erfragt und gesammelt.

Unter dem Motto "weg vom Smartphone und Computer" sollen mit diesem Buch die sozialen Kontakte und die Bewegung gefördert werden.

Das Spielebuch soll künftig bei sämtlichen Spielefesten verwendet werden, damit die alten Spiele nicht in Vergessenheit geraten.

„Schau auf di“ ist eine Gesundheitsaktion vom Land OÖ., ORF Oö. und der Oö. Kronenzeitung. Sie haben die besten Projekte aus OÖ. prämiert.

Das Spielebuch hat in der Kategorie „Gemeinden“ den ersten Platz erreicht. Preisgeld: € 1.500,-!  Von 167 Einreichungen aus ganz Oberösterreich wurden insgesamt 12 Preise in 4 Kategorien vergeben.

Die Preisverleihung fand am 11. November 2016 um 17.00 Uhr im ORF-Landesstudio statt. Vertreter der Gesunden Gemeinde bzw. des Arbeitsteams rund um die Bucherstellung mit Bürgermeister Ing. Roland Bramel nahmen daran teil.

Wir freuen uns riesig über die Auszeichnung und die Anerkennung unserer Arbeit. DANKE an alle, die mitgewirkt haben!
 

Das Spielebuch ist um € 9,- auf der Gemeinde, bei den Banken und in der Pfarrbücherei erhältlich!

 

 

Podiumsdiskussion Krebsvorsorge 6. Oktober 2016

Ca. 60 Besucher kamen zur Podiumsdiskussion am 6. Oktober im Pfarrheim Sarleinsbach, eine Veranstaltung der Gesunden Gemeinden Sarleinsbach, Atzesberg, Putzleinsdorf, Lembach und Hörbich.

 

Laut Allgemeinmedizinerin Dr. Martina Pürmair gibt es in Österreich jährlich 38.000 Krebsfälle, davon 20.000 bei Frauen. 2/3 der Krebserkrankungen können geheilt werden. Es gilt je früher Krebs behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

 

Vorsorgeuntersuchungen,  Mammografie, Darmspiegelung, Impfungen usw. sind neben dem gesunden Lebensstil (Ernährung, Bewegung, Zufriedenheit) wichtig zur Vorbeugung.

 

Psychotherapeut Mag. Walter Leeb von der Krebshilfe geht auf die psychische Komponente ein. Humor ist in einer so belastenden Situation sehr wichtig.

 

Die Diätologin Erika Mittergeber aus Puchenau betont, dass Übergewicht einer der größten Risikofaktoren für eine Krebserkrankung ist! Mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung (Fleischkonsum reduzieren, mehr Gemüse und Obst, achtsamer Umgang mit Alkohol) in Anlehnung an die Ernährungspyramide und genügend Bewegung könnte man ca. 20 – 30 % der Krebsfälle verhindern.

 

Eine Betroffene schilderte in ausführlicher und beeindruckender Weise über ihre Krebserkrankung, die mittlerweile 30 Jahre zurückliegt. Der Humor und die Stütze der Familie und Freunde waren für die damals Krebserkrankte in dieser schwierigen Zeit besonders wichtig.

 

Nach der anschließenden Diskussion gab es noch ein gemütliches Beisammensein und Zeit für Gespräche.

 

Veranstaltungsbericht "Ein Blick aufs Lebensmitteletikett" 11. Mai 2016

Die Diätologin Erika Mittergeber, von den "Ess"-perten in Puchenau hat bei einem Rundgang durch den Sparmarkt Jetschgo über Inhaltstoffe, Gütesiegel, Herkunft, Kennzeichnung und Inhaltsangaben der Lebensmitteln sehr kurzweilig und kompetent informiert. Teure, importierte Lebensmittel, die durch die Werbung attraktiv gemacht werden, können durch den Kauf von regionalen, saisonalen Produkten komplett ersetzt werden.

Weiters erfuhren die interessierten Zuhörer auch viel Wissenswertes über eine gesunde Nahrungszusammenstellung, empfehlenswerte Fette und Öle, verschiedene Zuckerarten usw.

An dieser Stelle ein Danke an Hannes und Margarete Jetschgo für die Einladung in ihren Sparmarkt.

Verleihung Qualitätszertifikat für die Gesunde Gemeinde Sarleinsbach und Atzesberg

Am 11. März 2014 fand die Verleihung des Qualitätszertifikates für Gesunde Gemeinden in den Redoutensälen in Linz statt. Jene Gemeinden, die sich an diesem 3-jährigen Prozess beteiligt haben und alle Kriterien erfüllt haben, wurden ausgezeichnet, darunter auch Sarleinsbach und Atzesberg.

Arbeitskreisleiter Dr. Bernhard Lang hat mit seinem Team in diesem Zeitraum zahlreiche  Veranstaltungen organisiert, die das bunte und vielfältige Angebot von Sarleinsbach bereicherten. Ein Highlight neben vielen Vorträgen und Bewegungsangeboten war jedenfalls die Sternguckernacht am Ameisberg, der Aktivtag in der Schule, die Kräuterwanderung und die Veranstaltung „Gefangen im Netz“ mit den Gesunden Gemeinden Hörbich, Lembach und Putzleinsdorf. Das aktuelle Projekt Suchtprävention „Wir setzen Zeichen“ ist ebenfalls aus der Gesunden Gemeinde und dem Familienaudit entstanden.                                     

 

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer,  Dr. Gmeiner - der Koordinator Gesundes Oberösterreich und der Präsident des OÖ. Gemeindebundes, LAbg.Hingsamer überreichten die Urkunden.

 

 

Projekt Suchtprävention 2012 bis 2014

Jugendumfrage in Sarleinsbach und Atzesberg

Die Gemeinde Sarleinsbach führt unter den 11 - 19-jährigen Kindern und Jugendlichen der Gemeinden Sarleinsbach, Atzesberg und eines Teilbereiches von Hörbich eine Jugendbefragung durch (wissenschaftlich begleitet durch das Linzer Institut für soziale Analysen und das Institut Suchtprävention/pro mente OÖ).

Die geplante Befragung findet im Rahmen des Projektes "Wir setzen Zeichen - Prävention in Sarleinsbach" - ein Projekt der Gesunden Gemeinde, statt. Ein Arbeits-kreis mit 14 Personen unter der Leitung von Dr. Lang Bernhard und Begleitung von Christoph Lagemann vom Institut für Suchtprävention beschäftigt sich nun 3 Jahre mit diesem Thema. Mit Hilfe des eingesetzten Fragebogens ist es auf internationaler Ebene gelungen, Freizeit- und Präventionsangebote für Kinder und Jugendliche besser miteinander zu vernetzen und aufeinander abzustimmen. Die Jugendbefragung soll dabei helfen, mehr über Faktoren und Umstände herauszufinden, die ein sicheres und gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ermöglichen.

Die Befragung findet im Internet statt. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und vollkommen anonymisiert.

Die Jugendlichen, die die Befragung komplett durchführen, können mit ihrem Code Preise gewinnen, die von den "Sarleinsbacher Impulsen" gesponsert werden: 10 Gutscheine zu je € 15,00.

 

DANKE für das Ausfüllen der Fragebögen:

Folgende Gewinner wurden gezogen:
Berndorfer Stefan, Schmidtfeld 20
Wögerbauer Jonas, Kager 4
Pusch Andrea, Scheibstatt 2
Radinger Mirjam, Kager 35
Gahleitner Doris, Schmidtfeld 29
Gahleitner Julia, Felsenweg 25
Reiter Johanna, Pfarrsiedlung 3
Klucsarits Nora, Pfaffenberg 22
Paulik Julia, Hörbich 19
Mayrhofer Nadja, Hörbich 1

Die Gutscheine können jederzeit am Gemeindeamt abgeholt werden.

Suchtprävention und Resillienz - Breite Einbindung verschiedener Menschen

Einen weiteren Schritt im laufenden Agenda Prozess setzte die Arbeitsgruppe Gesunde Gemeinde am 30. Mai 2012.

Ziel eines mehrjährigen Prozesses ist es, konkrete Schritte zur Suchtprävention und persönlichen Widerstandsfähigkeit zu setzen. Wenn kleinere oder größere Krisen zu bewältigen sind, greift man in dem Moment auf bestimmte Ressourcen zurück, die im persönlichen Bereich aber auch außerhalb liegen können (Intelligenz, Familie, Kirche, Freunde, Beruf …). Resillienz bildet sich vor allem in jungen Jahren, kann aber auch später erlernt werden.

Um zu erfahren, welche Faktoren in Sarleinsbach für künftige Generationen positive oder negative Resillienz erzeugen, führten Dr. Christoph Lagemann und Mag. Roland Lehner Interviews mit Sarleinsbachern aller Alters- und Berufsgruppen.

Positiv hervorgehoben wurde, dass von den Angeboten im Ort für jeden was dabei sein müsste. Anders als früher werden zum Besuch von Festen Fahrgemeinschaften gebildet. Der Konsum von Nikotin geht merkbar zurück. Die örtlichen Bildungseinrichtungen bieten gute Voraussetzungen für einen Start ins Leben.

Deutlich zum Ausdruck kam, dass es in den Vereinen beim Alkoholkonsum locker zugeht. Aus Sicht vieler Befragter wird nirgends ein Jugendgetränk angeboten oder aktiv beworben. Um Jugendliche für Projekte gewinnen zu können, müssen sie neben den Eltern auch von anderen angesprochen werden. Künftig bedarf es dafür auch der Plattform Facebook.

Neben Leitfiguren benötigen die Jugendlichen einen gewissen Raum, wo sie nicht unter der Kontrolle der Erwachsenen stehen.

Wichtiger als ein konkretes Projekt zu machen ist aber allein die Tatsache, dass wir uns in der Gemeinde zusammensetzen und uns Gedanken machen.