Sarleinsbach

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"Feuerstein und Birkenteer": Das steinzeitliche Leben an der Donau wird in einer neuen Kurz-Doku beleuchtet

26.01.2018

Foto: Landschaftsschule Donauschlinge

Flüsse sind die Lebensadern der Steinzeit. Deshalb war die Schlögener Schlinge in der Jungsteinzeit auch ein Zentrum der Chamer-Kultur, die vor 5000 Jahren im bayerisch-oberösterreichischen Donauraum angesiedelt war. „Auf den Höhenrücken errichten Menschen gegen Ende der Jungsteinzeit hier ihre Häuser aus Holz und Lehm. Sie bauen Getreide an, halten Haustiere, gehen auf die Jagd und profitieren vom reichen Fischbestand der Donau. Chamer-Kultur heißt diese Kultur, deren größte Dichte stromaufwärts liegt“, heißt es in der Einleitung des Steinzeit-Films. Gernot Krondorfer, der in Ohnerstorf ein privates Steinzeit-Museum betreibt, klärt in der zehnminütigen Kurz-Dokumentation über das frühe Leben an der Donau auf.

Mühlviertler Trio am Werk

Der Film wurde für das Leader-Projekt der Landschaftsschule Donauschlinge „Erlebte Archäologie zwischen Donau und Böhmerwald“ gedreht. Innerhalb kurzer Zeit realisierte der Mühlviertler Filmemacher Wolfgang Höglinger aus Sarleinsbach das Vorhaben, Darstellerin ist Sarah Dieplinger aus Atzesberg.

Wertvolle Ergänzung

Im Film werden die wesentlichen Tätigkeiten der Jungsteinzeit vorgezeigt, über das Leben vor 5000 Jahren an der Schlögener Schlinge informiert und das Steinzeitmuseum in Ohnerstorf vorgestellt. So ist auch die besondere Kostbarkeit des Museums zu sehen: ein Beil aus grüner Jade, das in Niederkappel gefunden worden ist und in der Fachwelt Aufsehen erregt hat. Die Kurz-Doku ist für Kinder und Erwachsene geeignet und gedacht als Ergänzung der Steinzeitkurse, die Gernot Krondorfer im Museum, in Schulen und bei Bildungsveranstaltungen anbietet. 

Der Film „Feuerstein und Birkenteer“ kann auf dem Videoportal Vimeo unter Eingabe des Filmtitels abgerufen werden.

https://vimeo.com/233462867

Quelle: Tips Rohrbach